M u s i k
Wie die Musik zu mir kam und blieb
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"Wie kann man Klassik und Rock mögen?" hätten in den Sechzigern viele gefragt und wird heute
noch mancher Purist fragen.
Nun, gute Musik ist gute Musik. |
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Sie muß meinem Harmoniegefühl entsprechen und selbiges ist klassisch geprägt.
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Beim Pop müßten es mehr als drei bzw. vier Tonarten (typisch ade, cfg, eah oder dga +
die 1. Molltonart) sein.
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Die Interpretation muß befriedigen, sei es vokal als auch instrumental.
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Eine tolle Stimme macht aus einem Volkslied noch keine große Arie, den darauf kommt es
nicht nur an. Die Interpretation, die Darstellung, das Gefühl und der sprachliche Ausdruck sind wichtiger; gute
Stimme vorausgesetzt
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Andererseits kann eine schlechte Stimme die tollste Opernarie kaputtmachen.
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Die Grenzen sind fließend. Jeder Mensch hört anders - manche leider überhaupt nicht.
Wer selbst musiziert, Noten und Harmonielehre gelernt hat, hört Musik auf eine andere Weise, auch analysierend,
was manchmal nicht ganz so gut ist. Man wird sehr kritisch und stellt hohe Ansprüche.
Bei so manchem Ton der Sänger oder Musiker in der Oper bin ich schon aufgeschreckt, habe mich umgeschaut und
nur bei wenigen anderen im Publikum eine Reaktion gesehen. Entweder haben sich alle anderen übermenschlich
beherrscht, oder sie haben den nicht ganz richtigen Ton als richtig empfunden. Das gleiche gilt bei Rockkonzerten. Und
wer glaubt, daß große Lautstärke die Fehler überdeckt, der irrt sich. |
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Als ich noch nicht das Licht der Welt erblickt hatte, aber schon im Werden war, spielte meine Mutter noch oft auf dem
Flügel.
Beethoven, Chopin, Liszt, Mozart, Rachmaninov - alles was man alleine so spielen kann. Damit wurde in mir der
Grundstein für die Liebe zur Musik gelegt.
Später dann während der Hausaufgaben für das Gymnasium hörte ich im Werbefunk des BR zum
ersten Mal die Beatles. Dann entdeckten meine Freunde und ich den Radio Free Europe und wir waren an diese neue
Musik verloren. So wuchs ich auch mit ihr auf.
Eine Tante arbeitete im Sekretariat der Münchner Staatsoper und da gab es manchmal Steuerkarten. Als Bub sah
und hörte ich Undine (Lortzing) und natürlich Hänsel und Gretel (Humperdinck) und anderes in der Oper.
Aber ich will Dich, liebe/r Besucher/in nicht mit meiner musikalischen Lebensgeschichte überbeanspruchen. Es
gäbe noch viel zu erzählen, über die Amateurrockbands, bei denen ich dabei war (siehe Links im Frame)
oder meinen Knabensopran (Der Hölle Rache tobt in meinem Herzen war mein Glanzstück) und im
Gymnasium der Chor usw.
Vielleicht kann ich noch den einen oder anderen nützlichen Tip bei Dir loswerden? Also lies bitte auch meine
anderen Texte,
wenn Du an Musik interessiert bist.
14. Dezember 1999 + 3. Mai 2001